Steuererleichterungen für alle

 

 

Für das Jahr 2016 wurden 695,5 Mrd. Euro Steuereinnahmen prognostiziert und auch für 2017 zeigt das Konjunkturbarometer auf schön. An diesem großen Kuchen sollen alle teilhaben. Doch für den Einzelnen wird die steuerliche Entlastung sehr überschaubar bleiben.

Grundfreibetrag wird erhöht

Der Grundfreibetrag wird um 168 Euro auf 8.820 Euro und im Jahr 2018 auf 9.000 Euro angehoben. Zudem wird die Inflationsrate beim Steuertarif berücksichtigt. Damit soll die sogenannte kalte Progression abgebaut werden. Darunter sind ungewollte Steuermehrbelastungen zu verstehen. Sie entstehen, wenn die Einkommensteuersätze nicht an die Preissteigerungsrate (Inflation) angepasst werden.

Mehr Geld für Kinder

Das Kindergeld, der Kinderfreibetrag sowie der Kinderzuschlag werden angehoben. Das monatliche Kindergeld je Kind steigt 2017 und 2018 jeweils um zwei Euro.

Kindergeld je Monat 2016 2017 ab 2018
1. und 2. Kind je 190 € 192 € 194 €
3. Kind 198 € 200 € 200 €
jedes weitere Kind 221 € 223 € 225 €

Der Kinderfreibetrag je Kind und Elternteil wird 2017 von 2.304 Euro auf 2.358 Euro und 2018 auf 2.394 Euro angehoben. Der Freibetrag für den Betreuungs- , Erziehungs- und Ausbildungsbedarf eines Kindes bleibt unverändert bei 2.640 Euro. Sind die Freibeträge für Kinder günstiger als das Kindergeld, werden diese gewährt. Die Steuerentlastung für ein Kind kann im Jahr 2017 damit zwischen 24 Euro und 51 Euro liegen. Für Eltern mit sehr geringem Einkommen wird der monatliche Kinderzuschlag nach dem Bundeskindergeldgesetz auf 170 Euro je Kind angehoben.

Mindestunterhaltssätze steigen

Zum 1. Januar 2017 werden die Bedarfssätze nach der Düsseldorfer Tabelle erneut angehoben.

Mindestunterhalt 2016 ab 2017
Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres 335 € 342 €
Kinder vom 7. bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres 384 € 393 €
Kinder vom 13. bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres 450 € 460 €
Kinder ab Volljährigkeit 516 € 527 €

Auch steuerlich können für den Unterhalt und die Berufsausbildung einer gesetzlich unterhaltsberechtigten Person mehr Aufwendungen als außergewöhnliche Belastung geltend gemacht werden. Der Unterhaltshöchstbetrag steigt 2017 auf 8.820 Euro und 2018 auf 9.000 Euro parallel zum Kinderfreibetrag.

(Stand: 19.01.2017)

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