Gemeinsam bis ins Olympiastadion: ETL läuft beim B2Run für Stiftung Kinderträume
30.000 Euro für drei Kinderprojekte: 100 Läuferinnen und Läufer aus der ETL-Gruppe gingen in Berlin gemeinsam auf die 5,7 Kilometer lange Strecke.
Einmal durchs Marathontor ins Berliner Olympiastadion laufen – das macht man auch als Berlinerin oder Berliner nicht jeden Mittwoch. Für 100 Läuferinnen und Läufer aus dem ETL-Kosmos gehörte genau das am 16. September zum Feierabendprogramm. 5,7 Kilometer lagen zwischen Start und Ziel. Und mit jedem ETL-Starter gingen 300 Euro an die ETL-Stiftung Kinderträume. Macht am Ende: 30.000 Euro für drei Projekte, die Kolleginnen und Kollegen aus den eigenen Reihen vorgeschlagen hatten.
Auf dem Teamfoto wird es langsam eng
Um 16 Uhr ist Fototermin am ETL-Stand. Über 100 Kolleginnen und Kollegen kommen zusammen, aus verschiedenen Fachbereichen, Teams und Städten. Für ein paar Minuten steht da ziemlich viel ETL auf einem Fleck. Manche Gesichter sind vertraut, andere neu, manche kennt man vielleicht schon länger – nur bisher nicht persönlich.
Und die Runde wird größer. 2024 gingen 37 ETL-Läuferinnen und -Läufer beim B2Run Berlin an den Start, ein Jahr später waren es 72. In diesem Jahr hatten sich rund 110 angemeldet. Auf dem Teamfoto wird es also langsam eng. Schöner könnte man dieses Wachstum kaum festhalten.
Der B2Run bringt Kolleginnen und Kollegen zusammen, die sich im Arbeitsalltag nicht zwangsläufig begegnen. Zwischen verschiedenen Standorten und Aufgaben liegen manchmal einige Kilometer – an diesem Mittwoch liegen vor allen ETL-Läufern dieselben 5700 Meter.
„Man lernt sich bei so einem Team-Event einfach noch einmal anders kennen – auch von einer Seite, die man im Arbeitsalltag vielleicht nicht sieht. Und je mehr Kolleginnen und Kollegen dabei sind, desto schöner ist dieses gemeinsame Erlebnis“, sagt Stefan Barsch, Branchenleiter Ärzte und Zahnärzte bei ETL ADVISION)
Einen zweiten Platz gibt es schon, bevor wir über die schnellsten Zeiten sprechen: ETL landet bei den B2Run-„Fittesten“ auf Rang zwei. Entscheidend ist hier die Zahl der Teilnehmenden, die ein Unternehmen in seiner Größenklasse an den Start bringt. Mit seinem großen Läuferteam schafft es ETL in diesem Jahr auf Platz 2.

Feierabendrunde mit großer Kulisse
Um 16.30 Uhr geht es los. Das Team vom Foto verteilt sich auf der 5,7 Kilometer langen Strecke rund um das Olympiastadion. Wie sportlich dieser Mittwochabend werden soll, entscheidet ab jetzt jede und jeder selbst. B2Run ist schließlich für erfahrene Läufer genauso gedacht wie für Einsteiger – und der Spaß an der gemeinsamen Runde gehört ausdrücklich zum Konzept.
„Die Stimmung ist super. Ich bin aufgeregt, das Adrenalin schießt ein – man weiß ja vorher nie ganz genau, wie es wird“, sagt Christoph Soldanski, Branchenleiter Therapeuten bei ETL ADVISION.
Trotzdem darf man natürlich kurz darüber sprechen, wer besonders schnell im Ziel war.
Die schnellste ETL-Zeit des Tages läuft Kai Blume von der ETL Rechtsanwälte GmbH. Nach 23.22 erreicht er das Ziel im Olympiastadion. Eine Leistung, zu der wir herzlich gratulieren.
Abgesehen davon, wartet aber – früher oder später – ein Highlight auf alle:
Das Berliner Olympiastadion kennt man. Von Fußballabenden, Konzerten, aus dem Fernsehen oder vom Blick hinunter von der Tribüne. Selbst durch das Marathontor hineinzulaufen, ist dann doch etwas anderes. Nach absolvierter Laufstrecke öffnet sich das Stadion vor den Läuferinnen und Läufern, die Strecke führt auf die blaue Bahn – und für die letzten Meter ist der Blick auf die imposante Kulisse ein echter Wow-Moment.
An jeder Startnummer hängen 300 Euro
Die Startnummern haben bei ETL an diesem Nachmittag noch einen zweiten Wert. Für jede Läuferin und jeden Läufer spendet ETL 300 Euro an die ETL-Stiftung Kinderträume. Bei 100 Teilnehmenden kommen so 30.000 zusammen.
Im Vorfeld konnten Kolleginnen und Kollegen Kinderhilfsprojekte aus ihrer Region vorschlagen. Drei dieser Empfehlungen wurden ausgewählt.
StraßenKinder e. V.: da sein, bevor junge Menschen durchs Raster fallen
Lina Kolbitz von der WOMEN’S NETWORKING Lounge e. V. schlug StraßenKinder e. V. vor. Der Berliner Verein begleitet Kinder und Jugendliche, die von Armut, Wohnungslosigkeit oder schwierigen sozialen Verhältnissen betroffen sind. Ein Teil dieser Arbeit findet direkt auf der Straße statt. Im Kinder- und Jugendhaus BOLLE in Marzahn gibt es einen festen Ort mit Unterstützung beim Lernen, Freizeitangeboten und Ansprechpartnern für junge Menschen.
Anfang Oktober 2026 eröffnet der Verein in Lichtenberg das Straßenkinderhaus BUTZE. Dort sollen wohnungslose junge Menschen unter anderem schlafen, sich waschen, beraten lassen und Unterstützung für die nächsten Schritte bekommen.
Johanniter Südbrandenburg: ein Zuhause auf Zeit
Viktoria Hoffmann von ETL Hannes & Kollegen machte auf die Johanniter Südbrandenburg aufmerksam. Zu ihren Angeboten gehört das Kinderhaus Pusteblume in Burg im Spreewald. Es begleitet Kinder und Jugendliche mit schweren, lebensverkürzenden Erkrankungen und ihre Familien. Das Haus verbindet ein stationäres Kinder- und Jugendhospiz mit einer Intensivpflege-Wohngruppe.
Hier kümmert sich engagiertes Personal tagtäglich aufopferungsvoll für einen Alltag, in dem gute medizinische und pflegerische Versorgung genauso wichtig ist wie Zeit als Familie. Eltern und Geschwister werden deshalb mit begleitet und entlastet. Die Johanniter selbst nennen die Pusteblume ein „Zuhause auf Zeit“.
Berliner Herz: die ganze Familie im Blick
Der dritte Vorschlag kam von Benedikt Krüger von ETL SteuerRecht. Er empfahl das Kinderhospiz Berliner Herz. Dort werden Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit lebensverkürzenden Erkrankungen begleitet – von der Diagnose an und über den weiteren Krankheitsverlauf hinweg.
Zum Berliner Herz gehören auch die Familien. Eltern können Entlastung bekommen, Geschwister finden eigene Angebote und Unterstützung. In einer Situation, in der sich vieles um die Erkrankung dreht, soll so auch für sie Platz bleiben.
Nach 5,7 Kilometern war noch lange nicht Schluss
Mit dem Zieleinlauf ist dieser Mittwoch noch lange nicht vorbei. Am ETL-Stand stehen Snacks und Getränke bereit, nach und nach kommen die Läuferinnen und Läufer darauf zurück.
Die Schnellsten dürfen sich über ihre Zeiten freuen. Andere sind zusammen gelaufen, haben zum ersten Mal an einem Firmenlauf teilgenommen oder einfach einen guten Abend mit Kolleginnen und Kollegen verbracht. Genau diese Bandbreite gehört zum B2Run.
Und ebenso die vielen Menschen, die diesen B2Run gemeinsam möglich und besonders gemacht haben: die mitgelaufen sind, organisiert, angefeuert oder am Streckenrand mitgefiebert haben.
Euch allen: Danke fürs Mitlaufen, Mitmachen und Dabeisein.
30.000 für die ETL-Stiftung Kinderträume machen sich jetzt auf den Weg – zu StraßenKinder e. V., den Johannitern Südbrandenburg und dem Kinderhospiz Berliner Herz. Dort unterstützen sie Menschen, die Kindern, Jugendlichen und ihren Familien jeden Tag zur Seite stehen. Ein ziemlich guter Grund, im nächsten Jahr wieder die Laufschuhe zu schnüren.
