Vom Steuerberater zum Partner: Zusammenarbeit auf Augenhöhe
Wie die Kanzlei ETL Missel & Kollegen ihrem Mandanten BWS Water den Rücken freihält
Im Jahr 2020 suchte das Unternehmen BWS Water nach einer neuen Steuerkanzlei und scheute keine Mühen. Mehrere Steuerberater wurden zu intensiven Gesprächen eingeladen und auf den Prüfstand gestellt. Am Ende überzeugte Berater Johannes Missel – mit seiner hohen fachlichen Expertise und seinem feinen Gespür für die individuellen Anliegen des Unternehmens. Seitdem begleitet der Kanzleileiter unser aktuelles Grünes Mandat BWS Water steuerlich und strategisch. Und: Er hält den Geschäftsführern Ingo Schulte und Yahko Aslan auch im Alltag jederzeit den Rücken frei.
An das erste Treffen erinnert sich Steuerberater Joahnnes Missel von der Kanzlei ETL Missel & Kollegen bis heute noch sehr gut. „Vielleicht lag es am Nagellack meiner Mitarbeiterin“, sagt er lachend. „Sie hatte ihn an diesem Tag zufällig in Türkis, der Firmenfarbe von BWS Water, lackiert“. Ein kleiner Zufall und zugleich ein unvergesslicher Gesprächseinstieg!
Dass aus diesem ersten Kennenlernen eine nachhaltige und gute Zusammenarbeit entstehen würde, war damals noch nicht absehbar. Klar war nur: Die Geschäftsführer von BWS Water wollten sich Zeit nehmen für ihre Entscheidung. Ingo Schulte und Yahko Aslan hatten mehrere Kanzleien eingeladen. Für ihr Unternehmen suchten sie keinen klassischen Dienstleister, der einmal im Jahr eine Bilanz erstellt. Sie wollten jemanden, der ihre Arbeit versteht und sie bei kleinen wie großen Herausforderungen unterstützt.
„Wir wollen unser operatives Geschäft führen“, sagt Ingo Schulte. „Mit steuerlichen Themen und dem ganzen Papierkram möchten wir uns ehrlich gesagt möglichst wenig beschäftigen.“ Die Gespräche gingen deshalb schnell über klassische Steuerfragen hinaus. Die Geschäftsführer wollten wissen, wie die Zusammenarbeit konkret funktioniert, wie Entscheidungen begleitet werden und wie flexibel eine Kanzlei reagieren kann. Auch internationale Sachverhalte kamen zur Sprache, etwa bei Projekten oder Geschäftspartnern im Ausland.
An e
iner Stelle fragt Yahko Aslan im Gespräch: „Wie lösen Sie das denn?“
Johannes Missel antwortet ruhig: „Dafür habe ich ETL.“
Gemeint ist damit das Netzwerk der ETL-Gruppe, mit Experten aus unterschiedlichen Fachbereichen wie zum Beispiel internationale Steuerfragen. Für BWS Water war das ein interessanter Aspekt. Ausschlaggebend für die Entscheidung war am Ende jedoch das Arbeitsethos: Wie versteht jemand seine Rolle als Berater? Und welche Philosophie und Werte vertritt er?
Die Gespräche wurden ausführlicher, Themen konkreter. Heute beschreibt Yahko Aslan die Treffen mit einem Augenzwinkern: „Man muss sich erst einmal beschnuppern. Das ist ein bisschen wie in einer Ehe. Man heiratet im Normalfall ja auch nicht beim ersten Date.“
Gute Beratung: Im Gespräch bleiben ist die Grundlage
Für Johannes Missel zählen Kommunikationsfähigkeit und Kontinuität zu den Kernkompetenzen eines guten Steuerberaters: „Meine Philosophie ist es nicht, Bilanzen zu basteln und Buchhaltung zu machen und dann am Ende zu sagen: Gute Nachricht, schlechte Nachricht – ihr müsst 30.000 Euro Steuern nachzahlen!“. Stattdessen begleitet er Unternehmen ebenso andauernd wie ausdauernd. Entwicklungen werden frühzeitig besprochen, Ideen gemeinsam durchdacht. Für die Geschäftsführer von BWS Water ist exakt dieser Ansatz entscheidend. „Wir müssen uns nicht um Kommunikation mit dem Finanzamt kümmern oder um Anmeldungen und Bürokratie“, betont Yahko Aslan. „Das läuft alles im Hintergrund.“ Ingo Schulte ergänzt: „Johannes erklärt uns die Themen; wir unterschreiben und können uns auf das konzentrieren, was wir eigentlich tun wollen.“ Gemeint ist damit: das operative Geschäft zu führen, Projekte zu planen und das Unternehmen weiter aufzubauen.
Überblick statt Papierkram
Insbesondere für ein stark wachsendes Unternehmen wie BWS Water ist Entlastung entscheidend. Schließlich müssen Anlagen entwickelt und Kunden betreut werden.Steuerliche Details würdenim Alltag schnell zur Belastung werden. „Das läuft alles sehr leise im Hintergrund“, erzählt Ingo Schulte. „Wir wissen, dass Johannes alles sauber und zuverlässig erledigt und müssen uns nicht ständig damit beschäftigen.“Was die Geschäftsführer von BWS Water ebenfalls sehr zu schätzen wissen, ist die Geschwindigkeit der Jahresabschlüsse. Während viele Unternehmen lange Zeit auf ihre Zahlen warten müssen, sorgt Johannes Missel zügig für Klarheit: „Ende März ist unsere Deadline“, sagt Johannes Missel bestimmt. „Bis dahin muss die Bilanz fertig sein.“ Schnelligkeit, die für das Unternehmen wichtig ist – etwa für Gespräche mit Banken oder für strategische Entscheidungen. Aktuelle Zahlen helfen, Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und Entscheidungen entsprechend fundiert zu treffen.
Zusammenarbeit auf Augenhöhe
Wie bei jeder Zusammenarbeit entsteht Vertrauen nicht sofort. Auch bei BWS Water war das ein Prozess. „Am Anfang schaut man natürlich genauer hin“, gibt Yahko Aslan zu. „MankontrolliertDinge und prüft, ob alles passt.“ Doch Johannes Missel konnte das Vertrauen der BWS-Chefs schnell gewinnen und heute wird Vieles unkompliziert und auf kurzem Wege geklärt. Wenn eine Frage auftaucht, wird telefoniert oder mal eben schnell persönlich vorbeigefahren und besprochen. „Das ist für uns sehr wertvoll“, betont Ingo Schulte.
Besonders deutlich wurde diese enge Zusammenarbeit bei einem Unternehmenskauf, den BWS Water vor einiger Zeit umgesetzt hat. Für Ingo Schulte und Yahko Aslan ein großer Schritt – und gleichzeitig eine Situation, mit der sie zuvor wenig Erfahrung hatten. „So etwas macht man nicht jeden Tag“, sagt Yahko Aslan. „Da braucht man Unterstützung.“ Und die gab es prompt. Johannes Missel stellte den Kontakt zu weiteren Experten innerhalb der ETL-Gruppe her. So konnten steuerliche, rechtliche und strukturelle Fragen gemeinsam geklärt werden. „Das war bisher die größte Unterstützung, die wir gebraucht haben“, erinnert sich auch Ingo Schulte rückblickend. „Wir haben unglaublich viel gelernt.“
Kurze Wege in Oberndorf und ein gemeinsames Ziel: Nachhaltigkeit
Dass die Zusammenarbeit so gut funktioniert, hat auch mit der regionalen Nähe zu tun. Yahko Aslan und Johannes Missel engagieren sich im Kulturforum Oberndorf, einem Verein, der kulturelle Veranstaltungen organisiert.
Dort begegnen sie sich auch außerhalb des beruflichen Kontextes – und stehen sogar manchmal gemeinsam hinter der Theke. „Es ist schon vorgekommen, dass wir zusammen Bierausgeschenkt haben“, sagt Yahko Aslan
und lacht. Solche Begegnungen verändern auch die Zusammenarbeit im Alltag. Man kennt sich besser, versteht einander leichter, Gespräche sind offener.
Ein weiterer verbindender Punkt ist natürlich – und vor allem – das Thema „Nachhaltigkeit“, für BWS Water der Kern der eigenen Arbeit: Das Unternehmen entwickelt Anlagen, die Wasser effizienter nutzen und Kreisläufe schließen. Johannes Missel beschäftigt sich auch privat intensiv mit diesem Thema: Er fährt ein Elektroauto und nutzt Photovoltaik mit Stromspeicher. „Wenn man über Nachhaltigkeit spricht, sollte man sie auch leben“, sagt er entschlossen.
Blick nach vorn
Gegen Ende des Gesprächs kommt ein Thema auf, das zunächst gar nichts mit Wassertechnik oder Steuerfragen zu tun hat: die Zukunft der Zusammenarbeit.
Johannes Missel spricht ganz selbstverständlich darüber, dass auch in seiner Kanzlei irgendwann eine Nachfolge geregelt werden muss. Für ihn steht schon jetzt fest, wie dieser Übergang aussehen soll. „Die Person werden wir rechtzeitig bestimmen und sie wird hier so eingearbeitet, dass das nahtlos weiterläuft“, stellt er klar. Für Ingo Schulte und Yahko Aslan bedeutet das Planungssicherheit und Verlässlichkeit.
„Man wächst eben mit seinen Mandanten zusammen“, sagt Johannes Missel.
Und manchmal fühle sich das – auch das sagt er mit einem Lächeln – fast an wie eine zweite Familie.