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Wasser als Ressource der Zukunft: Wie BWS Water industrielle Kreisläufe schließt

Moderne Wassertechnik setzt Standards für Verantwortung in der Region – deutschlandweit

Wasser als Ressource der Zukunft: Wie BWS Water industrielle Kreisläufe schließt
Aktuelles
11.02.2026 — Lesezeit: 7 Minuten

Wasser als Ressource der Zukunft: Wie BWS Water industrielle Kreisläufe schließt

Moderne Wassertechnik setzt Standards für Verantwortung in der Region – deutschlandweit

Mit BWS Water zeichnet die ETL-Gruppe ein Unternehmen als neues Grünes Mandat aus, das industrielle Wasseraufbereitung ganzheitlich versteht: von Ressourcenschonung über Kreislaufführung bis hin zu Energieeffizienz. Die Geschäftsführer Ingo Schulte und Yahko Aslan zeigen, warum Wasser in der Industrie ein entscheidendes Zukunftsthema ist, und wie moderne Wassertechnik dabei hilft, regionale Kreisläufe zu schließen und nachhaltige Produktion möglich zu machen.

Für die Industrie ist Wasser längst weitaus mehr als ein technischer Betriebsstoff. Es bildet die Grundlage für Produktion, Versorgung und Zukunft. Wasser ist Teil der meisten Industrieprozesse. Es fließt durch Anlagen und Leitungen: als Reinigungsmedium, als Bestandteil von Produkten, als Träger von Energie. Lange Zeit galt Wasser als selbstverständliche und unerschöpfliche Ressource. Wasser wurde entnommen, genutzt, gereinigt – und dann einfach weitergeleitet. Doch dieses lineare Denken gerät ins Wanken. Denn mit den spürbaren Folgen des Klimawandels wird deutlich, dass dieses Modell heute – und vor allem in Zukunft – nicht mehr ausreicht. Der Klimawandel verändert nicht nur Temperaturen, sondern ganze Wasserkreisläufe. Die Folgen: manche Regionen trocknen aus, andere Regionen werden überschwemmt.

BWS Water Anlage„Wasser ist die Basis allen Lebens“, sagt Ingo Schulte, einer der beiden Geschäftsführer von BWS Water, und er warnt: „Wenn ich Wasser dem Grund entnehme und dann wegschicke, dann verdorrt die Region.“ Wer also genauer hinschaut, der würde schnell erkennen: Wasser ist eine der wichtigsten Ressourcen unserer Zeit; eine Ressource, die über Zukunftsfähigkeit und regionale Stabilität entscheidet.

BWS Anlagenbau & Service GmbH – kurz BWS Water – definiert Wasser als Schlüsselressource für nachhaltige Industrie. Dafür zeichnet die ETL-Gruppe das Unternehmen mit dem Grünen Mandat aus.

 

Ein junges Unternehmen mit jahrzehntelanger Erfahrung und klarer Strategie

BWS Water wurde 2019 in seiner heutigen Form gegründet. Entstanden ist das Unternehmen aus einem Management-Buyout. Die Geschichte ist damit noch jung – das Wissen und die Erfahrung jedoch nicht. Viele Mitarbeitende arbeiten hier seit Jahren, zum Teil seit Jahrzehnten, zusammen. Aktuell beschäftigt BWS Water 32 Angestellte an zwei Standorten: Verwaltung, Projektmanagement und Service sitzen in Oberndorf im Schwarzwald, die Fertigung befindet sich im Westerwald.

Die effektive Zielkundenstrategie richtet sich auf Branchen, in denen Wasser ein entscheidender Produktionsfaktor ist. Historisch war das vor allem die Automobil- und Zuliefererindustrie. In den vergangenen Jahren hat sich der Schwerpunkt jedoch verschoben. Inzwischen liegt der Fokus auf der Lebensmittel- und Getränkeindustrie sowie der chemischen Industrie. „Alle haben eins gemeinsam“, sagt Ingo Schulte: „Wasser wird dort in signifikanten Mengen benötigt. Entweder direkt im Produkt oder für Spül- und Produktionsprozesse.“

 

Zwei Geschäftsführer, eine Steuerberatung mit Expertise, eine gemeinsame Mission

Ingo Schulte

An der Spitze von BWS Water stehen Ingo Schulte und Yahko Aslan. Kennengelernt haben sich die Beiden im Jahr 2016. Damals stellte Ingo Schulte seinen heutigen Geschäftspartner Yahko Aslan als Engineering-Leiter ein. Im Laufe der Jahre entwickelte sich eine vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit, die schließlich in die gemeinsame Geschäftsführung mündete.

Yahko Aslan

Heute teilen die beiden Geschäftsführer nicht nur die gemeinsame Verantwortung, sondern auch ein Werteverständnis, das die Kultur des Unternehmens prägt. Auch ihr fachlicher Hintergrund ist „aus einem Guss“: Beide sind Verfahrensingenieure, beide seit vielen Jahren in der Wasser- und Abwassertechnik tätig. Ingo Schulte arbeitet seit 1993 in der Industrie, national und international, mit Schwerpunkt auf Vertrieb, Geschäftsaufbau und kaufmännischer Steuerung. Yahko Aslan ist Verfahrens- und Umweltingenieur und kommt aus der industriellen Abwassertechnik. Heute verantwortet er bei BWS Water unter anderem Projektabwicklung, Qualitäts- und Managementsysteme sowie das Engineering.

Bereits seit einigen Jahren arbeitet BWS Water mit ETL Missel & Kollegen zusammen. Steuerberater Johannes Missel begleitet die Geschäftsführer dabei als fester Ansprechpartner, der nicht nur die steuerlichen Themen im Blick behält, sondern auch die unternehmerische Entwicklung samt nachhaltiger Mission mitträgt. Gerade bei Zukunftsprojekten, die langfristig wirken sollen, ist diese Kontinuität in der Beratung ein wertvoller Bestandteil der Zusammenarbeit.

 

Wassertechnik, die Kreisläufe ermöglicht und Wasser regional nutzbar macht: dauerhaft

BWS Water versteht industrielle Wasseraufbereitung als ganzheitliche Aufgabe. Es geht nicht nur darum, Wasser zu reinigen, um Grenzwerte einzuhalten. Es geht darum, Wasser in der Region zuhalten, Kreisläufe zu schließen und Verbrauch zu reduzieren. Ingo Schulte beschreibt den Wandel deutlich: „In der Vergangenheit ist Wasser oft entnommen, genutzt, gereinigt und anschließend wieder abgegeben worden. Doch damit verschwindet es aus der Region. Die Lösung für die Zukunft ist, das Wasser in der Region zu halten“. Die Industrie müsse lernen, Wasser möglichst im Kreislauf zu führen oder es so aufzubereiten, dass es vor Ort wieder versickern kann, statt „ab in die Nordsee“ zu verschwinden.

Für Geschäftsführer Yahko Aslan beginnt dieses Denken bereits im Alltag. Und um das transparent zu machen, nutzt er gern den „Bier-Vergleich“: „Jeder kann sich ein Bier vorstellen. Dafür muss Wasser aufbereitet werden, für den Brauprozess, für Reinigung, für Dampf und Heizsysteme“, erklärt er. Gleichzeitig entstehe Abwasser, das nicht als Abfall betrachtet werden dürfe. „Für einen Liter Bier braucht man normalerweise 30 Liter Wasser.“ Genau hier liege das Potenzial: den Verbrauch zu reduzieren und Wasser wieder nutzbar zu machen.

 

Abwasser ist wertvolles Potenzial

Ein zentraler Gedanke bei BWS Water: Abwasser ist nicht das Ende eines Prozesses, sondern ein Anfang. „Abwasser hat so viel Potenzial, weil es eine Ressource ist“, erklärt Ingo Schulte. Industrieabwässer enthalten Wärme, organische Belastungen, Wertstoffe und bieten somit Möglichkeiten, Energie zurückzugewinnen oder Stoffkreisläufe zu schließen. So kann aus warmem Abwasser Energie entstehen, organische Belastung in Biogas umgewandelt oder Phosphor zurückgewonnen werden. Letzteres ist ein Rohstoff, den Deutschland selbst kaum besitzt.

Sein Kollege Yahko Aslan geht noch einen Schritt weiter und stellt die Bezeichnungen infrage: „Diese Differenzierung zwischen Wasser und Abwasser ist nicht mehr zeitgemäß. Eigentlich reden wir über die Ressource „Wasser“ in verschiedenen Formen oder Zuständen. Abwasser hat zu Unrecht so einen schlechten Ruf. Es ist und bleibt Wasser. Und das ist wertvoll!“

 

Der Weg zur CO₂-Neutralität

Nachhaltigkeit ist bei BWS Water Teil des Geschäftsmodells und des eigenen Alltags. „Wir wollen wirklich CO₂-neutral sein. Nicht nur auf dem Papier“, betont Yahko Aslan, der geschäftlichübrigens ein E-Auto fährt.

Folgerichtig setzt das Unternehmen auf 100 Prozent Ökostrom, nutzt eine Hackschnitzelheizung, elektrifiziert den Fuhrpark schrittweise und plant eine Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher. Auch intern spielen Digitalisierung und Ressourcenschonung eine große Rolle. Gleichzeitig gehört zurNachhaltigkeit auch die soziale Dimension. Flexible Arbeitszeiten, Homeoffice-Möglichkeiten und Freiheitsgrade gehören zur vertrauensvollen Unternehmenskultur. „Aber die erste Voraussetzung bei uns ist die geteilte Wertevorstellung“, so Ingo Schulte.

 

Ein Grünes Mandat für eine der großen Zukunftsfragen

BWS Water verbindet Technik und Haltung. Es geht um technische Anlagen und zugleich um Haltung und Verantwortung. Um industrielle Prozesse – und um regionale Kreisläufe. Um Effizienz – und um die Frage, wie Wirtschaft in Zukunft funktionieren kann. Und auch darum, die Welt besser zu hinterlassen, als man sie vorgefunden hat.

Mit BWS Water startet die ETL-Gruppe ein Grünes Mandat, das exemplarisch zeigt, wie industrielle Wassertechnik zu einem Schlüssel für die Zukunft werden kann: durch Kreislaufdenken, Energieeffizienz und die Überzeugung, dass nachhaltige Lösungen nicht nur möglich, sondern notwendig sind und sich wirtschaftlich auszahlen.

 

Ausblick: Wie sieht die Wassertechnik der Industrie von morgen konkret aus?

Im nächsten Artikel gehen wir tiefer in die Praxis: Welche Technologien BWS Water konkret einsetzt, wie industrielle Kreislaufsysteme gestaltet werden – und warum Wasser als Ressource eine entscheidende Rolle für die Industrie von morgen spielt.

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